Katzen FAQ
Katzen FAQ
Hier mal die häufig gestellten Fragen von Kittenkäufern.
Braucht die Katze Auslauf?
Rassekatzen können in de Regel ohne Probleme in der Wohnung gehalten werden. Ein geschützer Balkon (Katzennetz) oder gar ein gesicherter Garten sind natürlich der Idealfall. Neben der Gefahr des Autoverkehrs, dem Freigänger ausgesetzt sind, besteht bei Rassekatzen noch die Gefahr, das sie möglicherweise "mitgenommen" werden. Die meisten Rassekatzen sind durch die Aufzucht beim Züchter Menschennähe gewöhnt und haben sehr großes Vertrauen. Meist auch zu fremden Menschen. Leider ist es heutzutage nicht ausgeschlossen, das die Tiere entwendet werden. Aus diesem Grund empfehlen viele Züchter die Haltung in gesicherter Umgebung.
Warum sollte die Katze einen Stammbaum haben?
Der Stammbaum einer Katze macht dieses Tier nicht teurer. Die Ahnentafel kostet bei den Vereinen ca. 20 Euro, wenn sie vom Züchter beantragt wird. Aber dieses Papier bescheinigt dem Käufer die Reinrassigkeit des gekauften Tieres und die Zucht/Aufzucht gemäß den Statuten des Vereins.
Das heißt, das alle Tiere in der Zucht geimpft sind und das diese nicht ausgebeutet werden. In den Vereinen ist üblich, dass eine weibliche Katze maximal 3 mal in 2 Jahren Kitten bekommen darf. Ausserdem dürfen diese Kitten nur geimpft, entwurmt und frühestens mit 12 Wochen abgegeben werden. All dies dient dem Schutz der Tiere, bedeutet aber auch einen erhöhten Kostenaufwand bei den seriösen Züchtern. Für den Käufer sagt es aus, dass das Möglichste versucht wird, gesunde und sozialisierte Katzen abzugeben.
Warum sind die Rassekatzen so teuer?
Eben wegen dem Aufwand, der bei der seriösen Zucht betrieben wird. Neben der Aufzucht mit Premiumfutter, Imfungen, Entwurmungen, Streu, Tierarztkosten etc. Kommen auch die Kosten auf den Züchter zu, die gewähren, das seine Tiere gesund sind. Blutuntersuchungen, Gentests, Ultraschalltest, etc. müßen bezahlt werden um zu garantieren, das die Kitten gesund und frei von Erbkrankheiten sind.
Zuchttiere sind deutlich teurer als Liebhabertiere. Die Züchter müßen also ihre eigenen Tiere oft teuer bezahlen, ggf. sogar im Ausland abholen.
Hobbyzuchten verdienen kein Geld mit ihrer Katzenzucht. Die Züchter sind froh, wenn wenigstens ein Teil der Kosten, durch den Kittenverkauf, gedeckt wird.
Ein seriöser Züchter wird Ihnen auch nach dem Kauf mit Rat und Tat zur Seite stehen.
Sind Rassekatzen öfter krank als Hauskatzen?
Ich denke nicht.
Aber es hat natürlich, für die Statistik, den Anschain.
Denn: Viele Hauskatzen sind Freigänger. Wenn eine Katze krank ist, dann zieht sie sich zurück, will ihre Ruhe. Deshalb bemerkt der Besitzer bei einem Freigänger häufig eine Krankheit gar nicht. Wohingegen die meisten Rassekatzen mit in der Wohnung leben, somit also unter ständiger Beobachtung sind. Hier bemerkt der Besitzer sehrwohl, wenn sich die Katze anders verhält als sonst und sucht recht schnell einen Tierarzt auf.
Das erweckt dann, in der Gesamtheit gesehen, den Eindruck, das Rassekatzen häufiger beim Tierarzt "aufschlagen" als Hauskatzen.
Was sollte ich vor dem Kauf anschaffen?
Auf jeden Fall sollte ein Katzenklo und Futter vorhanden sein. Spielzeug, Schlafplatz und Kratzbaum gehören auch in einen Katzenhaushalt. Bitte fragen Sie Ihren Züchter, welches Katzenstreu und insbesondere welches Futter Ihr neuer Liebling gewöhnt ist. Das Futter sollte auch erstmal beibehalten werden, da viele Tiere auf eine Futterumstellung reagieren könnten.
Sind die Kitten geimpft?
Alle Kitten, von einem seriösen Züchter sind bei Abgabe mindestens geimpft gegen Katzenschnupfen und Katzenseuche. Ausserdem sind die Tiere entwurmt. Dazu verpflichten sich die seriösen Züchter gem. der Vereinsstatuten. Einige Züchter verwenden Aufgrund ihrer langjähriger Erfahrung Todimpfstoffe. Hier kann es erforderlich sein, dass eine weitere Impfung erfolgen sollte. Ihr Züchter berät Sie!
Wann dürfen die Kitten beim Züchter ausziehen?
Bei einem seriösen Züchter werden alle Kitten frühestens im Alter von 12 Wochen abgegeben. Die meisten Züchter behalten ihre Kitten nach der 2. Impfung (Im Alter von 12 Wochen) noch 1 bis 2 Wochen bei sich, um Impfreaktionen auszuschließen. Die Impfung belastet das Immunsystem der Tiere ebenso wie der Stress beim Umzug. Beides gleichzeitig sollte vermieden werden.
Verträgt sich das neue Kitten auch mit meinen anderen Tieren?
Normalerweise sind gerade Rassekatzen gewohnt mit ihren Artgenossen zusammenzuleben. Man sollte aber ein wenig Eingewöhnungszeit einkalkulieren. Direkte Konfrontationen sind zu vermeiden. Also die Tiere direkt nach eintreffen Nase an Nase zu halten.
Kennenlern-/Eingewöhnungsphasen von 1-2 Wochen oder sogar länger sind durchaus üblich. Also nicht direkt "die Flinte ins Korn werfen".
Was sollte ich tun, wenn der neue Liebling Zuhause ankommt?
Am besten, sie sie stellen den Transportkennel geöffnet ans Katzenklo und lassen den Neuankömmling von dort aus in Ruhe sein neues Zuhause erkunden. So ist sichergestellt, dass die neue Fellnase den Platz des Katzenklos kennt und und von dortaus die ungewohnte Umgebung kennenlernen kann. Bitte beachten Sie: Jedes Tier ist anders. Manche Tiere brauchen länger, andere weniger lange, um sich in einer neuen Umgebung zurechtzufinden. Vermeiden Sie Stress! Die Trennung von der Mutter und der gewohnten Umgebung bedeutet Stress genug.
Muß ich mit meiner neuen Katze in den ersten Tagen zum Tierarzt?
NEIN! Der Tierarzt des Züchters hat mit der Impfung bzw. der Ausstellung des Impfpasses oder einem Gesundheitszeugnis bescheinigt, dass die Katze gesund ist. Jede Fahrt zu einem Tierarzt bedeutet Stress und die Gefahr einer Infektion. Lassen Sie der Katze eine Eingewöhnungsphase. Diese ist ausserordentlich wichtig.
